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 Auf dieser Seite finden Sie immer aktuelle Informationen aus unserem Tätigkeitsbereich.

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Verstärkung für`s Lenkungsteam

 

Wir begrüßen Peter Dannhäuser von der Berufsfeuerwehr Würzburg als neues Mitglied im

Lenkungsteam.

 

 

 

Pressebericht von Jürgen Lahrsow, 2011

 

 Auch Retter brauchen manchmal Hilfe

Verkehrsunfall, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Wohnhausbrand, eingeklemmtePersonen.

 Rund um die Uhr stehen für die Stadt und den Landkreis Würzburg ausgebildete, haupt- und ehrenamtliche Helfer des Bayerischen RotenKreuzes, der Malteser, der Johanniter, der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehren alarmbereit, um im Bedarfsfall schnelle und effiziente Hilfe zu leisten.

Die notwendigen Handgriffe sind immer wieder geübt und laufen automatisch ab. Routiniert und zielsicher gehen die Helfer zu Werke. Trauer, Tod und Leid werden während des Einsatzes zwar registriert, aber sie dürfen die professionelle Arbeit der Helfer nicht beeinflussen.

„Nach dem Einsatz, wenn die Gerätschaften, die Fahrzeuge und das verbrauchte Material wieder aufgefüllt und einsatzbereit sind, geht es an die Verarbeitung der erlebten Eindrücke", weiß Jürgen Lahrsow von den Johannitern.

Der 54jährige Rettungsassistent ist Koordinator der Würzburg Arbeitsgemeinschaft Nachsorge für Einsatzkräfte.

Nach belastenden Einsätzen werden einzeln Situationen des Blaulichteinsatzes noch mal in Erinnerung gerufen und besprochen. „Diese Art der Aufarbeitung von Einsätzen genügt in den meisten Fällen, um das Erlebte ablegen und ruhen lassen zu können", erklärt Lahrsow.

Doch es entstehen auch Einsatzsituationen, die sich mit der geschilderten Vorgehensweise nicht verarbeiten lassen. „Das können Einsätze gewesen sein, bei denen die Einsatzkräfte auf Bekannte, Freunde oder Verwandte stoßen Ereignisse mit jungen Patienten, die trotz aller Bemühungen versterben. Und natürlich auch Einsätze, bei denen Kinder betroffen sind".

Stresssymptome, physische und psychische Belastungsreaktionen können in der Folge auftreten. Für die Aufarbeitung solcher Einsätze kann es erforderlich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Seit 1995 existiert für die Stadt und den Landkreis Würzburg ein sogenanntesEinsatznachsorgeteam.

Diesem gehören Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes, der Malteser, der Johanniter, der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehren an. Psychosoziale Fachkräfte vervollständigen das Team.

Interessierte Kolleginnen und Kollegen der genannten Organisationen haben jetzt die Möglichkeit, an je einem Wochenende im Juni und Oktober eine Zusatzqualifikation mit den Themenschwerpunkten Stress, Stressbewältigung und Präventionsmaßnahmen vor belastenden Einsätzen zu erwerben.

Die Gesamtkoordination der beiden Lehrgänge erfolgte durch den Regionalverband der Johanniter.

 Jürgen Lahrsow, der Koordinator des Nachsorgeteams erläutert: „ Schon vor vielen Jahren haben die Geschäftsführer der Würzburger Hilfsorganisationen die Notwendigkeit erkannt, ihren Einsatzkräften nach belastenden Ereignissen Nachsorgemaßnahmen an zu bieten.

Diese Angebote sind ein elementarer Bestandteil der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. In Einzel- oder Gruppengesprächen erhalten die eingesetzten Kräfte die Möglichkeit, in Ruhe das Erlebte zu thematisieren, sich mit den Eindrücken auseinander zu setzen und somit den Verarbeitungsprozess zu starten. Einsatzkräfte, die auf ein solch funktionierendes Rettungsnetz vertrauen dürfen, können ihre Erlebnisse größtenteils aufarbeiten und werden nicht traumatisiert."

 

 

 

Interview bei TV- Touring mit Armin Gardill über unser SBE- Team

 

http://www.tvtouring.com/mediathek/menschen/Wenn-Rettungskraeften-geholfen-wird-677.html               

 

 

 10 Regeln für erfolgreiche Konfliktlösungen

Egal ob es Streit um den letzten Kaffe in der Kanne oder die Entscheidung über den Projektfortschritt ist, für die meisten von uns sind Konflikte immer mit Ärger verbunden. Dabei gehören sie wie das Salz in der Suppe. Denn sie sind notwendig, um Interessengegensätze sichtbar zu machen und für alle Seiten tragfähige Lösungen zu finden.

Konflikte drohen jedoch schnell zu eskalieren. Mit folgenden 10 Regeln beugen Sie einer Eskalation vor.

 

Erkennen Sie den Konflikt

Konflikte erkennt man an folgenden Signalen:

Die Parteien sind voneinander abhängig und gezwungen miteinander zu kommunizieren. Eine Partei macht die jeweils andere für scheinbar unlösbare Situationen verantwortlich. Die Beeinträchtigung der andere Partei wird als Behinderung oder Blockade erlebt.

 

Rufen Sie sich die Entstehung des Konfliktes ins Gedächtnis

Was ist der Grund für den Konflikt? Welche Situation hat den Konflikt ausgelöst?

 

Suchen Sie nach anderen Perspektiven

Bevor Sie mit ihrem Konfliktpartner reden, versetzen Sie sich in seine Lage. Viele Konflikte eskalieren, weil man den Anderen in eine Schublade des " Bösen" steckt, während man sich selbst als "Guten" sieht.

Überlegen Sie, wie Sie aus der Sicht des Gegenübers handeln würden.

 

Nehmen Sie Ihren Konfliktpartner ernst

Die Fronten verhärten sich, wenn man das Gefühl hat nicht ernst genommen zu werden. Machen Sie Ihrem Konfliktpartner deutlich, dass Sie ihn als Person respektieren!

 

Bleiben Sie höflich

Je mehr Emotionen den Konflikt bestimmen, umso schwerer wird es, eine Lösung zu finden. Denken Sie daran, dass eine einzige Beleidigung die Konfliktlösung zum Stillstand bringen kann.

 

Seien Sie offen

Um nicht verwundbar zu wirken zeigen sich viele in Konflikten desinteressiert an der Lösung. Dieser Schuss kann aber nach hinten losgehen. Schon bald können Sie sich in Widersprüche verwickeln, welche die Lösung noch schwerer machen.

 

Bleiben Sie sachlich

Je größer der Konflikt, umso schneller rutschen die Konfliktparteien in das Persönliche ab und je mehr versuchen die Konfliktperteien Andere für sich zu gewinnen. So kann leicht passieren, dass auch nicht betroffene Teammitglieder in den Konflikt hineingezogen werden.

 

Verringern Sie die Streitpunkte

Bleiben Sie bei Konflikten beim Thema und lassen Sie sich nicht zu Aussagen wie "Was ich schon immer sagen wollte....." verführen. Denn allzu leicht wird dann alles auf den Tisch gelegt, was uns an dem Anderen nicht passt. Statt das der Konflikt gelöst wird, kommen immer mehr Konfliktpunkte hinzu.

 

Suchen Sie Gemeinsamkeiten

Suchen Sie nach Punkten, bei denen Sie mit Ihrem Gegenüber übereinstimmen. Das ist der erste Schritt zu einer Lösung. Dadurch gewinnt man gegenseitiges Vertrauen und baut die Hürden für eine Konfliktlösung ab.

 

Nehmen Sie Hilfe an

Wenn Sie merken, dass die Situation verfahren ist und Sie aus eigener Kraft keine Lösung finden, dann schalten Sie einen Schiedsrichter ein oder lassen sich von Kollegen oder Vorgesetzten bei der Lösung helfen.

In einigen Fällen kann es nützlich sein einen Moderator oder professionellen Mediator hinzuzuziehen.

 

Tag der offenen Türe am Samstag den 02.10.2010 bei der Berufsfeuerwehr Würzburg 

Das PSBE- Team im Gespräch mit Würzburger Bürgern 

 

 

   

 

  

Julia und Lioba beim Präventionstag im Juli 2008

 

 Begrüßung durch Landrat Herrn Eberhard Nuß und Koordinator Jürgen Larsow auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei anläßlich des Präventionstages 2008