Home
Wir über uns
PTBS-Posttraumatisch
Einsätze
News
Beratungsangebot
Interessante Links
Kontakt
Gästebuch
Impressum

 PTBS- Posttraumatische Belastungsstörung

 

 

 

 

  

PTBS- Posttraumatische Belastungsstörung

oder

 PTS- Posttraumatische Syndrom

 

Die psychischen Folgen traumatisierender Ereignisse werden unter dem Krankheitsbild "Posttraumatische Belastungsstörung" zusammengefasst und als die Entwicklung charakteristischer Symptome nach der Konfrontation mit einem extrem traumatischen Ereignis definiert.

Die auftretenden Symptome müssen länger als 4 Wochen andauern uns subjektives Leiden und Beeinträchtigungen in beruflicher, familiärer und sozialen Hinsicht nach sich ziehen.

Diese Krankheit kann jede Einsatzkraft treffen, die einen außergewöhnlichen Ereignis ausgesetzt war.

Symptome:

Wiedererleben:

Das charakteristische Symptom- die Betroffenen haben die gleichen sensorischen Eindrücke( Bilder, Geräusche, Geruch, Geschmack, Körperempfindungen) und gefühlsmäßigenund körperlichen Reaktionen wie während des Traumas.

Vermeidung und Grübeln

Situationen oder Personen, die an das traumatische Erlebnis erinnern, werden als sehr belastend erlebt und rufen starke körperliche Reaktionen hervor. Sie werden demnach vermieden, ebenso wie das Sprechen über das Ereignis, auch Erinnerunge werden verdrängt, Andererseits grübeln viele über das Zusammenkommen und die Konsequenzen des Traumas nach z.B. wie das Ereignis ihr Leben ruiniert hat oder wie sie es hätten verhindern können.

Emotionen und Übererregung

Der emotionale Zustand der Betroffenen reicht von intensiver Furcht, Trauer, Ärger, Schuld oder Scham bis hin zu emotionaler Taubheit. Oft beschreiben Betroffene, dass sie sich entfremdet von anderen Menschen fühlen und geben Kontakte auf, die ihnen früher wichtig waren.

Sie zeigen auch eine Reihe von Symptomen autonomer Übererregung z.B. starke Schreckreaktionen, Reizbarkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen.

 

Weitere Symptome:

Teilamnesie

Depressionen

Dissoziative Störungen- Verantwortungslosigkeit- Unfähigkeit über längere Zeit Spannung zu ertragen, hohe Aggressivität, Selbstbezogenheit, fehlendes Mitgefühl

Persönlichkeitsveränderungen

Suchtverhalten

Bindungsstörungen

Suizidversuche

 

Sorgen Sie dafür das Führungskräfte stärker als bisher in die psychosoziale Einsatzvorbereitung ( Aus- und Fortbildung) einbezogen werden und noch mehr Verantwortung bei der Implementierung ( Aufbau/ Zusammensetzung) der Einsatznachsorge im Einsatzwesen übernehmen.

 

Empfehlungen der Ludwig-Maximilians-Universität München

Prävention im Einsatzwesen ist Arbeitsschutz.

Einsatznachsorge wirkt nur als dauerhaft angelegtes Maßnahmenprogramm,

nicht als einmalige und anlassbezogene Maßnahme.